“Das Tier ist in diesem Jahr bereits 30 Mal Menschen auf weniger als 30 Meter nahe gekommen, ohne dass es zu einer unmittelbar gefährlichen Situation kam. Versuche, den Wolf scheuer zu machen, etwa mit Paintball-Markierern, Fangversuchen und lauten Druckluft-Fanfaren, blieben erfolglos. Sein Verhalten wird als einzigartig in Deutschland und anderen europäischen Ländern beschrieben, die Wirksamkeit weiterer Schritte gilt daher als schwer prognostizierbar. Das Ministerium plant weitere Vergrämungsversuche, auch der tödliche Abschuss bleibt die letzte Option.”
Klar, erschiessen klingt völlig verhältnismäßig.
Es ist nur noch eine frage der Zeit bis etwas passiert. Sobald wilde Raubtiere die Scheu vor Menschen verlieren werden sie abgeschossen, weil sie Gefahr zu groß wird.
Scheu vor Menschen verlieren ist nicht das gleiche wie für Menschen gefährlich werden.
Das ist aber oft der erste Schritt.
Meistens kommt das, weil irgendwelche Trottel die Viecher anfüttern. Irgendwann erwarten die dann, von Menschen gefüttert zu werden und werden böse, wenn jemand ihnen nix gibt. Und dann wird es gefährlich.
Klingt ein bisschen so, als ob wilde Tiere und Milliardäre etwas gemeinsam haben 🧐.






