Ihr Kind habe eingeräumt, die Nadel selbst hineingesteckt zu haben

Am Mittwoch berichtete der Vater der Polizei, das Mädchen habe den Spieß selbst hineingesteckt.

Auch im unterfränkischen Eibelstadt stellte sich ein gemeldeter Nadelfund in einem Schokoriegel als vorgetäuscht heraus.

Wie wahrscheinlich ist, dass es sich hier um einen TikTok-Trend handelt 🤔

  • unexposedhazard@discuss.tchncs.de
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    11 hours ago

    Dabei entdeckte sie eine Nadel in einem Schokoriegel und erstattete Anzeige. Später meldete sie sich erneut bei der Polizei: Ihr Kind habe eingeräumt, die Nadel selbst hineingesteckt zu haben, teilte das Polizeipräsidium am Mittwoch mit. Weil das Kind strafunmündig ist, wurde der Sachverhalt lediglich als Meldung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

    Ähh ja so oder so wäre das Kind unschuldig, weil die Mutter hat ja die Anzeige erstattet und nicht das Kind.

    • Kazumara@discuss.tchncs.de
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      10 hours ago

      Hm, also ich bin ja Laie, aber das kommt mir zu einfach vor. Wenn man selbst die Straftat vortäuscht und jemand anders dann Anzeige macht, kann man doch nicht eifach fein raus sein.

      Auf Wikipedia steht dazu:

      Im Hinblick auf den Schutzzweck der Norm setzt die Strafbarkeit nicht voraus, dass sich die Äußerung unmittelbar an die Behörde oder Stelle richtet. Es genügt, wenn die Behörde die Täuschung zufällig zur Kenntnis nimmt.[11]

      Verwiesen wird da unter auf das Urteil OLG Frankfurt, 24.04.2002 - 2 Ss 71/02, da drin steht

      Die Polizei als zur Entgegennahme von Anzeigen zuständige Stelle (§ 158 StPO) war hier zwar nicht unmittelbar Adressat des Täuschungsversuchs. Das war jedoch auch nicht erforderlich. Ausreichend ist, wenn die Polizei durch andere Personen - hier durch Postbedienstete - von dem Verdacht auf eine Straftat Kenntnis erlangt.